Donnerstag, 9. Juni 2011

Portland und wieder Washington

Von Eugene gehts weiter in den Norden nach Portland. Je weiter wir nach Norden kommen umso grauer wird es - aber es bleibt trocken.
In Portland haben wir ein Hotel ausserhalb beim Flughafen, aber die Innenstadt ist schnell und einfach per Öffis zu erreichen (Merke: auch Hannes fährt Zug!)
In Portland selbst sehen wir uns die wichtigsten Punkte an: Pioneer Square (da ist gerade die Welt aus Blumen gestellt), Powells (ich finde es genial, Hannes alt heruntergekommen), die Old Town, etc. und den Waterfront Park. Das Rose Festival ist gerade und auch Schiffe für die Fleet Week kommen herein. Der Waterfrontpark ist größtenteils für einen Fair abgesperrt und die große Parade ist erst am Wochenende. Damit ich ein Urteil über Portland abgeben kann war ich zu kurz dort, Hannes würde sagen, dreckig, unscheinbar, nichtssagend. Soweit würde ich nicht gehn - wie gesagt, die Zeit hat nicht gerreicht.
Am Abend steht endlich Sizzler am Programm!

Am Morgen ist es sonnig und so beginnt der letzte Tag mit einer Fahrt in die Sonne. Lt. Wetterbericht soll es in Seattle bedeckt sein, und er soll Recht behalten.
Aber bis wir dort sind, steht nach einer netten Fahrt durch Washington noch ein besonderes Highlight am Programm: Mt. St. Helens. Das National Vulcanic Monument liegt fast auf der Strecke und der kleine Umweg zahlt sich auf jeden Fall aus. Im ersten Visitor Center, alles grau in grau, kaum Sicht, wird uns gesagt, dass hinten beim Johnston Ridge Observation Point zwar noch ein paar Wolken sind, es aber aufreissen soll. Heute sei der beste Tag für eine Fahrt dahin. Na dann. So wirklich glaub ich nicht dran, aber ein Versuch ist es Wert.

Wir fahren weiter ins Tal, nehmen einen Cache mit, und plötzlich, man glaub es nicht: Mt. St. Helens taucht vor uns auf und er liegt in der Sonne. Nur ein paar tief hängende Wölkchen sind noch zu sehen. Sollten wir wirklich Glück haben? Jap! Wir fahren bis zum Oberservatorium wo noch Schnee am Strassenrand liegt und der längere Trail wegen Schneeverwehungen gesperrt ist, aber das Center selbst ist offen und man kann draussen herumlaufen, auch zum oberen Aussichtspunkt. Sehr informativ, wie auch das erste Center am Eingang zum Tal.
Der Ausblick auf den Vulkan ist einfach unbeschreiblich und auch das drum herum ist mehr als beeindruckend. Dieser Abstecher ist auf jeden Fall empfehlenswert und hat sich gelohnt!

Von hier geht es ein letztes Mal zurück nach Seattle. Wir schlagen in der Cedarbrook Lodge auf und packen die letzten Dinge zusammen. Gekommen sind wir mit 2 Taschen, zurück geht es wieder mit drei. Online einchecken kann man für Seattle nicht, so wird das morgen am Flughafen erledigt. Unser Flieger geht ziemlich früh und wir müssen auch noch das Auto vorher zurückbringen, daher verbringen wir den Abend in der Lodge. ABER natürlich fahren wir voher noch Abendessen: Es gibt in Federal Way einem Ort gleich in der Nähe ein Black Bear Diner, das haben wir uns ausgesucht.

Mt. Rainier können wir nur erahnen, den er zeigt sich leider von einer grauen Wand verdeckt.

So, morgen geht es wieder zurück, der letzte Bericht und das Fazit folgen dann bereits aus Österreich - Bilder werden aber gleich von Hannes angehängt.

Fotos Teil 1
Tag 20 und 21 Und zurück nach Seattle

Fotos Teil 2
Pentax Tag 20 und 21 Und zurück nach Seattle

Vorspeiße bei Sizzler
Aus Pentax Tag 20 und 21 Und zurück nach Seattle

Das wichtigste bei Sizzler - das 21 Tage abgehangene 9oz (leider gibts keine größeren) medium flamegrilled Sirloin
Aus Pentax Tag 20 und 21 Und zurück nach Seattle

Und der letzte Abend :C ein ... öhm... keine Ahnung
Aus Pentax Tag 20 und 21 Und zurück nach Seattle

und meine halbe Kuh.... mein erstes T-bone hier in den Staaten - fazit: Äußerst lecker das nächste mal wird es aber medium rare oder rare bestellt.

Aus Pentax Tag 20 und 21 Und zurück nach Seattle

1 Kommentar: